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Die Bundesrepublik Indien liegt in Südasien und umfasst den größten Teil des indischen Subkontinents. 28 Bundesstaaten bilden die Republik. Im Norden wird Indien durch den Himalaya begrenzt, im Süden durch den Indischen Ozean. Indiens Nachbarstaaten sind, Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Mit 1,2 Milliarden Einwohnern im Jahre 2009 ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land und ein multiethnischer Staat.
wüste
Die Hochgebirgswüste Ladakh
ist ein sehr trockenes Gebiet (vergleichbar mit der Sahara!). Das ehemals unabhängige buddhistische Königreich erstreckt sich zwischen den Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorum. Das Gebiet ist weitgehend hochgebirgig und dünn besiedelt. Ladakh ist bekannt für die Schönheit seiner Berglandschaft und für die tibetisch-buddhistische Kultur. Daher wird Ladakh oft als Klein-Tibet bezeichnet. Die Täler befinden sich auf einer Höhe von 3000 Meter.
Seit Jahren gehen die Niederschläge − vor allem des Monsuns − in Ladakh drastisch zurück. Oasen findet man hauptsächlich an den wenigen Flüssen. Diese Oasen sind häufig Eigentum von Klöstern und werden von diesen bewirtschaftet. Die Klöster sind für hiesige Verhältnisse sehr wohlhabend. In Ladakh gibt es fast keine Bäume, dafür aber viele verschiedene Blumen, die auch in Höhen über 5000 Meter noch wachsen. Die wenigen Bäume, welche in Ladakh zu finden sind, wurden von den Ladakhis selber eingeführt. Am häufigsten vertreten ist die Pappel.
Die Thar (auch Große Indische Wüste)
ist ein Wüsten- und Halbwüstengebiet im Gebiet von Rajasthan östlich des unteren Indus. Sie umfasst ein Gebiet von ca. 240.000 km² Die Entstehung der Wüste Thar ist unter Wissenschaftlern umstritten. Manche sind der Ansicht, sie sei 4.000 bis 10.000 Jahre alt. Anderen zufolge begann die Aridität dieses Gebiets viel später. Demnach soll sich die Thar erst zwischen 2000 v. Chr. und 1500 v. Chr. gebildet haben, nachdem der Strom Ghaggar östlich des Indus austrocknete. Der Fluss führt heute nur noch periodisch während des Monsuns Wasser und versandet im Nordosten der Thar.
Bei der Thar handelt es sich um eine Sandwüste, die zahlreiche dünn bewachsene Dünen hat, welche bis zu 120 m hoch werden können. Gebiete, die bewachsen sind, sind allgemein von Gräsern und Sträuchern dominiert. Im Nordwesten umschließt ein Gürtel aus Dornensträuchern die Wüste. Das Klima ist von extremen Temperaturschwankungen, zwischen Gefrierpunkt im Winter und bis zu 50 °C im Sommer, geprägt. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt unter 150 mm im Westen bis etwa 350 mm im Osten am Rande des Aravalligebirges. Fast der gesamte Regen fällt während des Südwestmonsuns von Juli bis September.
Die Thar ist hauptsächlich von Hindus bewohnt. Die ursprünglichen Bewohner der Thar sind nomadische Viehzüchter, die seit Generationen die edelsten Kamele Indiens züchten. Unter ihren Abnehmern finden sich vor allem die Namen der Maharajas Indiens. Die wichtigsten Wüstenstädte sind Jodhpur, Jaisalmer, Bahawalpur und Haiderad. Die Städte Bikaner und Jaisalmer liegen direkt in der Wüste.

Reiseland:
Indien
Amtsprache:
Hindi, Englisch sowie 21 weitere Regionalsprachen
Hauptstadt:
Neu-Delhi
Fläche:
3.287.590 km²
Einwohnerzahl:
1.16 Milliarden
Bevökerungsdichte:
349 Einwohner pro km²
Währung:
Indische Rupie
Zeitzone:
Unabhägig seit:
seit 15.08.1947 (von Großbritannien)

